Dienstantritt bei der Landespolizei Sachsen

Seit 2. September 2019 gibt es sieben junge Leistungssportlerinnen und Leistungssportler mehr bei der Sportfördergruppe der Polizei Sachsen.

Die Athleten können schon so einige national und international erfolgreiche Wettkampfteilnahmen vorweisen und verstärken die Sportfördergruppe in den Sportarten Kanurennsport, Kanuslalom, Schwimmen, Radsport und Ringen. Sie haben sich für eine duale Karriere in der Laufbahngruppe 1.2 Pol (ehem. mittlerer Dienst) entschieden und absolvieren ihre Ausbildung an der Polizeifachschule in Leipzig.

Foto: Präsidialbüro der Bereitschaftspolizei Sachsen

Die nächsten Jahre werden doppelt spannend. Denn die Sportler und Sportlerinnen lernen neben dem täglichen Training das Handwerkszeug des Polizeiberufes kennen. Das Besondere dabei: Die Ausbildung der Sportfördergruppe unterscheidet sich von der regulären Ausbildung und wechselt zwischen Trainings- und Ausbildungsphase, sodass sich die Sportler und Sportlerinnen optimal auf Wettkämpfe vorbereiten können. Die Ausbildung dauert insgesamt 4,5 Jahre. Während dieser Zeit wechselt sich die Ausbildungszeit von 4,5 Monaten, mit einer kompletten Freistellung von 7,5 Monaten für Wettkämpfe und Training ab.

Im Anschluss an die Ausbildung können alle Sportler weiterhin für die Polizei Sachsen und als Leistungssportler aktiv bleiben. Dem Sportler wird eine Freistellung von 5/6 der normalen Arbeitszeit gewährt werden. Diese kann er auf einer Polizeidienststelle in der Nähe seines Wohnortes oder der Trainingsstätte absolvieren.

Derzeit befinden sich 28 Azubis in der Sportfördergruppe der Polizei Sachsen. Wir wünschen den neuen Polizeianwärtern einen guten Start und weiterhin viele sportliche Erfolge.

Quelle: OSP Sachsen e.V.