Handwerk und Sport

Unter dem Motto „Handwerk und Sport – Was wir voneinander lernen können.“ fand auf Initiative der Handwerkskammer Dresden vergangene Woche ein Erfahrungsaustausch statt.

Handwerk und Sport weisen zahlreiche Gemeinsamkeiten auf. Beide Bereiche sind stets auf der Suche nach neuen Talenten und fördern Leistungsträger aus den eigenen Reihen.

Doppel-Olympiasieger Francesco Friedrich im Gespräch zum Thema 'Handwerk und Sport'. Foto: R. Kaiser/OSP Sachsen e.V.

Beide müssen sich auch der modernen Kommunikation stellen, um überhaupt wahrgenommen zu werden.  Die Handwerkskammern unterstützen seit ca. zwei Jahren den Sport in Deutschland. Sichtbar wurde dies bei den Skisportlern des Deutschen Skiverbandes oder bei der Handball-WM in Deutschland. In verschiedenen Impulsvorträgen wurden die Gemeinsamkeiten aus den jeweiligen Perspektiven betrachtet. Alfons Hörmann, DOSB-Präsident, und Francesco Friedrich, Doppel-Olympiasieger und mehrfacher Weltmeister im Bobsport, konnten viele Argumente aufzeigen, die entweder einen Bezug  oder auch Abhängigkeiten darstellten. Torsten Uhlig, Vertriebsvorstand bei Signal Iduna, zeigte am Beispiel des Sportsponsorings die Wechselwirkung zwischen Unternehmen und Sport. In einer Gesprächsrunde mit den Referenten sowie Dr. Jörg Dittrich, Präsident der Handwerkskammer Dresden, und Thomas Weise, Leiter des Olympiastützpunktes Sachsen konnten insbesondere zwei wichtige Punkte herausgestellt werden.  Handwerksbetriebe können den Sport fördern, in dem sie eine Unterstützung in Form des Sponsorings eingehen und somit die Wahrnehmung steigern und der Gesellschaft etwas zurückgeben. Handwerksbetriebe können den Sport aber auch fördern, in dem sie jungen Leistungssportlern eine Perspektive im Handwerk bieten. In beiden Fällen ergibt sich eine Win-win-Situation. Für die Laufbahnberatung am Olympiastützpunkt ist der zweite Punkt entscheidend. Die Veranstaltung diente einer Sensibilisierung der anwesenden Gäste aus dem Handwerk. Eine Kooperation mit den regionalen Handwerkskammern ist der nächste Schritt.

Quelle: OSP Sachsen e.V.