Oben auf der Siegertreppe: Wie weiter nach der Sportkarriere?

Als Weltmeister und Olympiasieger werden sie bejubelt und gefeiert. Spitzensportler sind oft die Helden der Nation. Doch auch sie werden alt. Was kommt nach der Karriere? Schaffen sie den Sprung in das "normale" Leben"?

Europameister, Weltmeister und Olympiasieger werden bejubelt und gefeiert und sind nicht selten die Helden der Nation. Besonders Spitzensportler populärer Sportarten bekommen immense Gehälter gezahlt - zum Beispiel im Profifußball oder der Formel 1.

Laufbahnberater Ronny Kaiser (li.) berät Athletinnen und Athleten am OSP Chemnitz-Dresden. Foto: OSP Chemnitz-Dresden

Doch nicht alle Spitzensportler haben das Glück, ihren Sport als Beruf ausüben zu können. Von hochdotierten Sponsoring- oder Werbverträgen können die meisten Sportler nur träumen. Ob in der Leichtathletik, im Wassersport, beim Turnen, Reiten oder im Eiskunstlauf - in vielen Bereichen müssen sich Sportler immer wieder Gedanken machen, wie sie Wettkampffahrten und Trainingslager finanzieren. Lässt sich die Doppelbelastung bewältigen?

Oft sind es auch ganz einfache Fragen, die die Sportler bewegen. Welche Probleme gibt es, wenn man mit Mitte 30 eine Lehre oder ein Studium beginnt? Inwieweit ist es möglich, während des Leistungssports zu studieren oder eine Berufsausbildung abzuschließen? Wie attraktiv sind die Leistungssport-Berufe bei der Bundeswehr und der Bundespolizei wirklich?

Darüber diskutierten am Dienstag Abend die Sprinterin Rebekka Haase, der ehemalige Weltklasse-Gewichtheber Marc Huster, der Spielerberater Ron Fischwasser und Laufbahnberater Ronny Kaiser im MDR-Sachsenradio. Für alle Interessenten gibt es hier den Podcast zur Sendung:

Dienstags direkt - Wie weiter nach der Sportkarriere?

(Quelle: OSP Chemnitz-Dresden)