Jetzt bewerben für DOSB-Stipendium Sportmanagement

Für den MBA-Stu­diengang „Sportmanagement“ der Friedrich-Schiller-Universität Jena vergibt der DOSB erneut ein Vollstipendium im Wert von 13.000 Euro.

Mit insgesamt 50 Medaillen und vielen weiteren guten Platzierungen kehrten die deutschen Teams unlängst von den Olympischen (31 Medaillen) und Paralympischen Spielen (19) aus Pyeongchang zurück. Diese Erfolge hat die deutsche Mannschaft zweifellos den hochmotivierten Sportlerinnen und Sportlern zu verdanken, die in Pyeongchang an den Start gingen. Klar ist aber auch, dass solche Erfolge ohne die Helfer im Hintergrund nicht möglich wären: Trainer/innen und Techniker/innen, Begleitsportler/innen und Mediziner/innen unterstützen die Aktiven ebenso wie Management-Fachkräfte, die organisatorisch die Fäden ziehen und dafür nicht nur sportliches Know-how sondern auch betriebswirtschaftliche Kenntnisse brauchen.

Foto: FSU/Kasper

Um eine gute Ausbildung für den Sport­manage­ment-Nachwuchs zu sichern, bietet die Friedrich-Schiller-Universität Jena seit einigen Jahren den berufsbegleitenden Weiterbildungsstudiengang „MBA Sportmanagement“ an.  

Dessen Studierende sind die angehenden Führungskräfte in Sportdeutschland. Das sieht auch der Deutsche Olym­pische Sportbund (DOSB), der die Jenaer Universität in besonderer Weise fördert: Für den MBA-Stu­diengang „Sportmanagement“ vergibt der DOSB erneut ein Vollstipendium im Wert von 13.000 Euro. Interessierte können sich für das Stipendium im kom­menden Studienjahrgang, der im Oktober 2018 startet, ab sofort bewerben. Die Bewerbungsfrist läuft bis einschließlich 10. Juni 2018.

„Sportvereine und -verbände sind auf leistungsfähige und fachkundige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angewiesen, die stets motiviert sind, sich weiterzubilden. Dabei ist es unabdingbar, betriebswirtschaftliche Kenntnisse und Praxiswissen zu verbinden, um im Berufsfeld Sport zu bestehen. Diese Kernkompetenzen erlernten die Teilnehmer des MBA-Studiengangs in Jena nachweislich auf einem qualitativ sehr hohen Niveau“, sagt Christian Siegel, der stellvertretende Ressortleiter für Breitensport und Sporträume im DOSB.

„In unserem MBA-Studiengang treffen Studierende aus un­ter­schied­li­chen Bran­chen mit verschiedenen Hintergründen aufeinander“, sagt Prof. Dr. Frank Daumann, wissenschaftlicher Leiter des Studiengangs. Dies ermögliche einen intensiven Austausch und interdisziplinäres Lernen, so der Jenaer Lehr­stuhlin­haber für Sportökonomie und Gesundheitsökonomie. Erkennbar wird dies an den aktuellen Studierenden: Darunter sind u. a. Vertreter von füh­ren­den Sportartikelherstellern, Sportvereinen und -verbänden, internationalen Sportstätten, Wer­be- und Vermarktungsagenturen sowie aus DAX- und Medi­enunternehmen.

Für den Studiengang können sich alle Sportinteressierten bewerben, die über einen ersten Hochschulabschluss so­wie erste Berufserfahrung verfügen. In einem mehrstufigen Auswahlverfahren wird eine hochkarätig besetzte Jury un­ter den eingehenden Bewerbungen das Stipendium vergeben.

(Quelle: DOSB)