Julius-Maximilians-Universität Würzburg

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97070 Würzburg

Die Wurzeln der Julius-Maximilians-Universität Würzburg reichen bis ins Jahr 1402 zurück: Sie war nach den Universitäten Prag, Wien, Heidelberg, Köln und Erfurt die sechste Hochschulgründung im deutschsprachigen Raum. Heute gehört sie zu den mittelgroßen Universitäten in Deutschland. Rund 400 Professoren bilden in zehn Fakultäten knapp 28.000 Studierende aus.

Die Würzburger Universität zählt zu den führenden Hochschulen in Deutschland – das belegen Rankings nationaler und internationaler Forschungsorganisationen ebenso wie internationale Gutachterkommissionen. In vielen Wissenschaftsbereichen, beispielsweise in Biologie, Medizin, Chemie, Physik und Psychologie, gehört die Universität Würzburg auch international zur Spitzengruppe der akademischen Institutionen.

Breites Fächerangebot
Weil sie über mehr als sechs Jahrhunderte gewachsen ist, verfügt die Universität Würzburg über ein breites Fächerangebot. Zu den klassischen Studiengängen Medizin, Theologie, Philosophie und Jura sind viele neue dazugekommen. Etwa Nanostrukturtechnik, Funktionswerkstoffe, Biomedizin, Modern China, Digital Humanities, Medienkommunikation, Mensch-Computer-Systeme und Museologie – um nur Einige zu nennen.

Erfolgreiche Wissenschaft
Der wissenschaftliche Erfolg der Julius-Maximilians-Universität zeigt sich auch an den zahlreichen Sonderforschungsbereichen, Graduiertenkollegs und Forschergruppen, die Würzburger Wissenschaftler gegen eine starke Konkurrenz bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) eingeworben haben. So ging beispielsweise im Jahr 2002 an der Universität Würzburg eines der bundesweit drei Centers of Excellence an den Start, welche die DFG seinerzeit erstmals bewilligt hatte: das Rudolf-Virchow-Zentrum / DFG-Forschungszentrum für Experimentelle Biomedizin. Dessen Arbeitsgruppen erforschen Schlüsselproteine – diese sind für die Aufrechterhaltung der Gesundheit und das Entstehen von Krankheiten besonders wichtig.

Den Nachwuchs fördern
Die Universität Würzburg betrachtet die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses als besonders wichtige Aufgabe. Darum hat sie im Jahr 2004 mit der Gründung ihrer Graduate Schools einen weiteren Meilenstein gesetzt. Diese Einrichtung ermöglicht den Doktoranden der Universität eine strukturierte Aus- und Weiterbildung.

Spitzensport und Studium vereinbar machen
Als „Partnerhochschule des Spitzensports“ ermöglicht es die Universität Würzburg ihren studierenden Leistungssportlern, neben der akademischen Ausbildung auch die sportliche Karriere voranzutreiben. Dazu bekennt sich die Universität in einem Abkommen, das sie 2002 mit dem Olympiastützpunkt Tauberbischofsheim und dem Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverband getroffen hat.

Studierende, die erfolgreich Spitzensport betreiben, finden in den Fakultäten Ansprechpartner, die ihnen dabei helfen, Sport und Studium unter einen Hut zu bekommen. Und die Universität zeigt größtmögliche Flexibilität, wenn wichtige Termine an der Uni und im Sport kollidieren.

Partnerinstitutionen

Olympiastützpunkte