Sportfördergruppe der Landespolizei Sachsen

Sportfördergruppe der Landespolizei Sachsen

Karriere­partner

Sportfördergruppe der Landespolizei Sachsen
Dübener Landstrasse 4
04129 Leipzig

Die Polizei Sachsen bietet den Spitzensportlern eine besondere Förderung, die in einem sächsischen Verein trainieren und einem vom Deutschen Olympischen Sportbund anerkannten und geförderten Kader (A-, B- oder C-Kader) angehören und Interesse am Polizeiberuf haben und diesen Beruf auch nach Beendigung der sportlichen Karriere mit Herzblut ausüben wollen: Eine gestreckte Ausbildung zum Polizeivollzugsbeamten/-in in der Laufbahngruppe 1.2 der Fachrichtung Polizei bei gleichzeitiger Fortführung des Leistungssports.

Ziel dieser Sportförderung ist es, sportliche Spitzenleistungen, berufliche Ausbildung und eine berufliche Perspektive nach Beendigung des Leistungssports sinnvoll miteinander zu verknüpfen. Das bedeutet konkret 

  • eine auf die Erfordernisse des Spitzensports abgestimmte Ausbildung, bei der nach 4 Jahren und 5 Monaten ein vollwertiger Berufsabschluss erworben wird (21-monatige Ausbildung an der Polizeifachschule (Ausbildungsblöcke von je 4-5 Monaten, zwischen den Ausbildungsblöcken liegen 8-monatige Freistellungen für intensives Trainieren und sportliche Wettkämpfe)
  • eine Ausbildung in der Nähe der Olympiastützpunkte Leipzig und Chemnitz/Dresden:
  • an der Polizeifachschule Leipzig werden von September bis Dezember/Januar die Sommersportler ausgebildet (Sportarten sind z. B. Kanu-Slalom, Kanu-Rennsport, Rudern, Leichtathletik, Schwimmen, Fechten, Judo, Ringen, Radsport)
  • an der Polizeifachschule Chemnitz werden von April bis Juli/August die Wintersportler ausgebildet (Sportarten sind z. B. Bob, Skilanglauf, Eisschnelllauf, Eistanz, Skeleton)

Nicht gefördert werden Mannschaftssportarten (Ballsport, Hockey  o.ä.). Nach abgeschlossener Ausbildung entscheidet die sportliche Leistung (Kaderstatus) über den Verbleib in der Sportfördergruppe.

  • Bei Fortführung der Sportkarriere erfolgt die dienstliche Verwendung in der Nähe des Olympiastützpunktes, so dass ein intensives Training möglich ist; die Dienstzeit wird begrenzt auf ca. ein Drittel der Jahresarbeitszeit.
  • Bei Beendigung der Sportkarriere wird ein ordnungsgemäßes Abtrainieren gewährleistet, die Verwendung erfolgt entsprechend der dienstlichen Erfordernisse.

 

Die Bewerbungsfrist endet ein Jahr vor dem avisierten Einstellungstermin, für die Wintersportarten ca. 1,5 Jahre. Weitere Informationen über die Vorrausetzungen, die  Anmeldeformalitäten und den organisatorischen Ablauf der Ausbildung erhaltet Ihr über die zuständigen Laufbahnberater der Olympiastützpunkte Chemnitz/Dresden und Leipzig.

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