Der Bundesfreiwilligendienst und Spitzensport

Es ist möglich, als Spitzensportler/-in einen Bundesfreiwilligendienst abzuleisten, sofern der Status "Spitzensportler/- in" gesichert ist. Spitzensportler/-innen können im Rahmen ihrer Arbeitszeit - in Rücksprache mit der Einsatzstelle - trainieren und an Wettkämpfen teilnehmen. Spitzensportler/-innen sind die Angehörigen der Nationalmannschaften (A-B-C Kader) und die aussichtsreichsten Anwärter/-innen (D/C-Kader) sowie Stammspieler von Bundesligamannschaften.

Als Einsatzstellen dienen im Regelfall Olympiastützpunkte (OSP) und Leistungszentren, also Trainings- und Betreuungseinrichtungen (Bundes- und Landesleistungszentren sowie Bundesstützpunkte) der Spitzenverbände für die Förderung von Spitzensportler/-innen. Für Sportarten, bei denen das Leistungstraining in Mannschaften im Vordergrund steht, können die jeweiligen Vereine bzw. aus Vereinszusammenschlüssen gebildete Trainingsgemeinschaften deren Funktion übernehmen.

Auskünfte zum Spitzensport-BFD erhalten Sie von Herrn Benjamin Ruf.
Kontakt: ruf@dsj.de

Auf der Internetseite: www.freiwilligendienste-im-sport.de wird der Bundesfreiwilligendienst im allgemeinen beschrieben. Diese Richtlinien sind auch im BFD-Spitzensport gültig.

 

Dabei gelten folgende Kriterien:

  • für Olympische Sportarten die Zugehörigkeit zu den Bundeskadern A bis D/C oder die Zugehörigkeit zu einer Ersten Bundesligamannschaft (Stammspieler/-in).
  • für Nichtolympische Sportarten, die vom Bundesministerium des Inneren (BMI) gefördert werden: Die Förderung richtet sich entsprechend dem Förderungskonzept für den Spitzensport des DOSB nach folgenden Einteilungen:
    Zugehörigkeit zu den Bundeskadern A bis D/C, sofern die Sportart in die Förderstufe IIa oder IIb eingestuft ist, oder
    Zugehörigkeit zum Bundeskader A, sofern die Sportart in die Förderstufen I eingestuft ist.
  • für Nichtolympische Sportarten, die vom BMI nicht gefördert werden: Einzelfallentscheidung auf Vorschlag des DOSB.