Ausgezeichnet: Tabea Alt ist Stuttgarts "Eliteschülerin des Sports"

Sie ist 17 Jahre alt – und in der Welt des Sports hat sie bereits einen klangvollen Namen: Tabea Alt. Jetzt zeichnet der Sparkassenverband zusammen mit dem Olympiastützpunkt Stuttgart (OSP) das junge Talent als „Eliteschülerin des Sports“ aus.

Sparkassenpräsident Peter Schneider würdigte neben den sportlichen Erfolgen auch die schulischen Leistungen Tabea Alts sowie ihre Bereitschaft, andere zu unterstützen: „Nicht nur auf die eigene Entwicklung zu schauen, sondern auch anderen zu helfen, das ist ehrenhaft“, so Schneider. Begleitend überreichte er einen Scheck über 8.500 Euro – das ist die Summe, mit der der Sparkassenverband die Stuttgarter Eliteschulen des Sports jedes Jahr unterstützt.

Von links: Martin Bizer (Schulleiter Wirtemberg-Gymnasium), Tabea Alt, Peter Schneider (Präsident Sparkasse Baden-Württemberg), Thomas Grimminger (Leiter OSP Stuttgart). Foto: SVBW

„Sparkassen sind regional verwurzelt. Deshalb kümmern wir uns um Dinge, die regional wichtig sind. Dazu gehört für uns zuerst einmal der Breitensport, aber natürlich auch die Förderung großer Talente“, erklärte Peter Schneider weiter

Auch Tabea Alt hat im Breitensport ihre ersten Purzelbäume geschlagen. „Es begann beim Mutter-Kind-Turnen mit meiner Mutter“, erinnert sie sich. Schon mit dreieinhalb begleitete sie ihren vier Jahre älteren Bruder in dessen Turngruppe. In der Turntalentschule wurde sie schließlich mit sieben Jahren entdeckt und in den Kader des Schwäbischen Turnerbundes aufgenommen. Seit sieben Jahren besucht sie das Wirtemberg-Gymnasium, eine von insgesamt sechs Eliteschulen des Sports in Stuttgart.

Eliteschulen des Sports – das sind in Baden-Württemberg keine Internate, sondern ganz normale Schulen. Zur Eliteschule werden sie durch die enge Kooperation von Schulleitern, Verbindungslehrern, Trainern, dem Olympiastützpunkt und natürlich den Sportlern selbst. Tabea Alts Stundenplan enthält neben den klassischen Schulstunden noch zwei Trainingseinheiten pro Tag. 28 Stunden trainiert sie pro Woche. Dazu kommen Physiotherapie und Mentaltraining.

„Eliteschulen ermöglichen jungen Sportlern, dass sie ihr Training optimal einhalten und geben ihnen zugleich eine gute Schulbildung mit auf den Weg“, bekräftigte Andreas Felchle, Vorsitzender des Trägervereins des Olympiastützpunktes in Stuttgart. „So haben Sportler gute Berufschancen, auch wenn der große Traum von der Karriere im Spitzensport nicht aufgehen sollte.“

Bei Tabea Alt stehen die Chancen zwar sehr gut, aber natürlich hat auch sie einen Berufswunsch. Sie könnte sich vorstellen, Ärztin zu werden. Mit ihren Schulnoten wäre das kein Problem.

(Quelle: Angelika Brunke, freie Journalistin, aus dem Journal SVBW intern Dezember 2017)