Als Spitzensportler/in im Dienst für den Bund

In der Bundesrepublik Deutschland ist die Hochleistungs- bzw. Spitzensportförderung von öffentlichem und nationalem Interesse. So hat der Deutsche Bundestag u. a. auf der Grundlage einer entsprechenden Beschlussempfehlung des Sportausschusses des Deutschen Bundestages in seiner Sitzung am 2. Juli 2009 die Bundesregierung u.a. aufgefordert

  • darauf hinzuwirken, dass alle staatlichen Stellen den sozialen und gesellschaftspolitischen Beitrag des Sports bei ihren Entscheidungen angemessen berücksichtigen sowie
  • die über viele Jahrzehnte gewachsene staatliche Förderung des olympischen und nicht olympischen Spitzensports der Menschen mit und ohne Behinderung ergebnisorientiert fortzuführen.

Hierzu gehört auch die Förderung des Spitzensports im eigenen Dienstbetrieb des Bundes bei Bundeswehr, Bundespolizei und Zoll.

Die Förderung des Spitzensports ist u.a. dadurch legitimiert, dass Erfolge deutscher Athletinnen und Athleten bei internationalen Wettbewerben das Bild Deutschlands in der Welt mitprägen und damit der gesamtstaatlichen Repräsentation dienen.

Weitere Informationen zu den Angeboten dieser drei bundesweiten Förderer des Spitzensports erhältst Du auf den Detailseiten mit einem Klick unten.


Als Spitzensportler/in im Dienst für die Länder

Auch in den Bundesländern besteht ein festes Angebot an Sportförderstellen. Gezielt fördern mehrere Bundesländer den Spitzensport mit einem festen Stellenkontingent bei der Landespolizei. Ausbildungen werden im mittleren und gehobenen Dienst angeboten.

In Brandenburg startete im Jahr 2008 ein erstes Projekt mit Feuerwehrstellen. Die Ausbildung im Brand- und Katastrophenschutz wird ähnlich wie bei Projekten der Polizei zeitlich ausgedehnt.

Der Bundesfreiwilligendienst im Sport (BFD) kann nach Deiner Schulzeit in gemeinwohlorientierten Einsatzfeldern stattfinden, bevorzugt bei Verbänden und Vereinen. In der Regel dauert er 12 Monate und bietet sich daher für Spitzensportler als Pflichtpraktikum zum praktischen Teil des Fachabiturs an. Die Stellen werden grundsätzlich in Vollzeit angeboten, doch es besteht für Bundeskaderathleten eine Sonderregelung: Deine Trainingszeit kann dann bis zu 50% als Arbeitszeit anerkannt werden.