Hammerwerferin Betty Heidler

Betty bringt nicht nur Topleistungen im Hammerwurf - sondern auch in ihrer Dualen Karriere.

Sportlicher Werdegang

  • 2007: Weltmeisterin
  • 2010: Europameisterin
  • 2012: Silber Olympische Spiele

Beruflicher Werdegang

    • 2003: Abitur
    • 2007: Polizeimeisterin
    • 2009: Polizeiobermeisterin
    • 2011: Polizeihauptmeisterin
    • seit 2007: Studium: Rechtswissenschaften (FU Hagen), Jura (Uni Frankfurt & HU Berlin)

       

    "Als Schülerin konnte ich noch nicht ahnen, was auf mich zukommt..."

    Das Abitur habe ich gemacht – und das war auch mein Ziel. Doch danach wusste ich noch nicht 100%ig, was ich beruflich machen wollte, da ich ja auch erst für mich entscheiden musste, in welche Richtung es mit dem Sport weiter gehen soll. Nach meinem Schulabschluss hatte ich eine Zusage zur Ausbildung als Biologielaborantin, das war organisiert über den Laufbahnberater des OSP Hessen.

    Erst als ich dann von der Ausbildung bei der Bundespolizei hörte, war ich sicher, welchen Beruf ich anstreben wollte.

    So habe ich mich für die Ausbildung für Leistungssportler bei der Bundespolizei (damals Bundesgrenzschutz) beworben. Nachdem ich die Zusage erhielt, fing ich 2003 dort die Ausbildung an.

    Als Schülerin konnte ich noch nicht ahnen, was beruflich und sportlich auf mich zukommt. Doch auf diesem Weg begleiteten mich meine Eltern, mein Trainer und der Laufbahnberater des OSP Hessen.

    Auf dem Weg zum Abitur...

    Mein Abitur absolvierte ich in Frankfurt an der Carl von Weinberg Schule (Eliteschule des Sports), 2003. Ich begann danach direkt mit der Ausbildung. Probleme hatte ich glücklicherweise nicht; ich war auf einer Sportschule und danach war die Ausbildung bei der Bundespolizei ja auch extra für Leistungssportler ausgelegt. Junge Sportler/innen müssen vor allem ihren Alltag gut planen und sich organisieren können.

    In der Ausbildung der Bundespolizei...

    Ich schloss 2007 meine erste Ausbildung bei der Bundespolizei ab. Mein Beruf lässt sich auch nach der Ausbildung gut mit dem Sport vereinen: ich bin freigestellt, mein Training ist meine Arbeit.

    Junge Sportler/innen jedoch dürfen sich nicht nur auf den Sport konzentrieren. Es ist ganz wichtig auch an später zu denken und sich einen Weg zu ebnen, der es später leichter macht vom Sport- zum Berufsleben überzugehen. Rückblickend würde ich definitiv alles nochmal so machen.

    Warum nach einer Ausbildung nicht noch ein Studium?

    Nach der Ausbildung studiere ich nun Jura. Es liegt mir, es interessiert mich und ich kann es bei der Bundespolizei anwenden. Zum Glück gibt es dabei gute Verbindungen zwischen dem OSP Hessen und der Uni. So habe ich absolut keine Probleme. Auch dabei zählt, wie schon gesagt, dass Ihr den Alltag gut planen und euch organisieren könnt. Es müssen zur richtigen Zeit die richtigen Prioritäten gesetzt werden.